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Wie es ist, wenn Sex deine Arbeit ist

Josefa Nereus Escort Telefon

Ein Arbeitsalltag einer Hure

Was macht man als Sexarbeiterin an einem Arbeitstag? Wie viele von euch denken, der Job besteht aus Rumsitzen, die Beine breit machen und sonst nix?

Würde es nur ein Fingerschnippen erfordern um sexwillige Männer in mein Bett zu bekommen, wäre ich inzwischen eine schwer reiche Frau. Leider bekomme ich auf diese Weise keine Männer in mein Bett, weder privat noch beruflich. Willkommen in der Realität, in der Huren sich aktiv um ihre Kundschaft bemühen müssen!

Sex sells … Sex?

Es gibt Werbeplattformen, Communities und Netzwerke, auf denen mit erotischen Dienstleistungen aller Art geworben wird und sie sind bereits voll mit unzähligen bunten Angeboten von Konkurrentinnen. Wie schaffe ich es, hier für meine Zielgruppe sichtbar zu werden? Was kann und was möchte ich anbieten? … und womit davon erreiche ich Interesse? Diese Fragen müssen immer wieder aufs neue in Fotos, Texten und Profilen vermittelt und vom richtigen Adressat gefunden werden.

Es hört sich einfach an, aber mit diesen Antworten kann sich jeder einen sicheren Rahmen schaffen. Man muss sich ein Bild von dem Menschen machen, den man erreichen und von sich überzeugen möchte.

Gelingt es nicht, die Vorstellungen in reale Treffen umzusetzen, bedarf es einer Überarbeitung. Trial and error, bis man die Gäste findet, die zu einem passen oder sich eingesteht, dass man diese Aufgabe nicht bewältigen kann!

Ring … Sorry, ich muss mal kurz ans Telefon gehen …  

Das Telefon, eines meiner wichtigsten Werkzeuge einer Hure. Jeder von den 0 bis zu 50 Anfragen täglich kann dazu führen, dass ich für tollen Sex bezahlt werde oder ich meine Zeit mit einem Trottel verschwende. Eine Entscheidung, die ich mit höchster Konzentration, voller Aufmerksamkeit und einem aufgeschlossenen Wesen treffen muss. Mit Menschenkenntnis und kommunikativem Geschick entlocke ich meinem fremden Anrufer seine intimsten sexuellen Wünsche und entscheide, ob und wie eine Umsetzung davon mit mir möglich ist. Wie ich das anstelle und mich dabei zu 100% auf meine Fähigkeiten verlasse? Ich höre meinem Gegenüber wirklich sehr, sehr, sehr aufmerksam zu. Es geht auch, aber nicht nur, darum, was er wie sagt. Viel mehr achte ich darauf, was seine Worte in mir auslösen. Die meisten Anrufer bringen mich zum lächeln und ich habe Interesse sie kennenzulernen. Empfinde ich aber Unbehagen oder Abscheu bei seinen Worten, beende ich das Telefonat, ohne einen Termin vereinbart zu haben. Keine Frage, manche werden respektlos und widerlich, wenn sie abgewiesen werden und mancher Anrufer braucht gar keinen Grund, um unangenehm zu werden. Doch ich habe diese Typen am Telefon: Auflegen, Nummer blocken und niemals mehr von ihnen hören! Nur wer einen angenehmen Eindruck hinterlässt, wird eingeladen sich zu nähern.

Dann kommen wir jetzt zum vögeln?

Egal wo man sich trifft, es geht immer darum, einen sichere und angenehme Atmosphäre zu kreieren und zu erhalten. Dieser Raum ist nicht dafür da, uns von Gästen weitmöglichst zu distanzieren, sondern sie dorthin einzuladen. Wir führen offene Gespräche, erfahren von den intimsten Gedanken, Wünschen und Bedürfnissen. Mit viel Feingefühl, Geduld und Toleranz arbeiten sich Huren an Fragestellungen heran, bei denen Sexblogs, Ärzte und der Tratsch hinter vorgehaltener Hand aufhören. Wie bereite ich einem Mann Lust, dessen Penis nach Krebskrankheiten nicht mehr funktioniert? Was wünscht sich ein Ehepaar von mir in ihrer silberne Hochzeitsnacht? Oder wie funktioniert eine erotische Vorliebe für Kleidung einer vergangenen Dekade?

Früher habe ich solche Begegnungen gemieden und bin schnellen Fußes abgehauen. Doch mit der Zeit interessierte es mich, was sich dahinter verbirgt und welche Formen Sexualität annehmen kann. Ich arbeite gerne an den Antworten und verschaffe mir und anderen inspirierende Momente. Dabei erweitert sich der Horizont und das Können. So gibt es in der Branche Felatiokünstler, ebenso wie Kuschelspezialisten und Motivationsgenies, die Menschen wundervolle individuelle Momente verschaffen können.

An diesem Abend nach drei Gästen, zwölf Telefonaten und neunzehn E-Mails, mache ich ein kleines Päuschen, denn weitere Aufgaben warten bereits ungeduldig: Steuern, Wäscheberg und ich muss mal wieder Fotos von mir machen lassen … das Telefon klingelt. Es ist kurz vor 20 Uhr …

Es ist mehr Arbeit, als ich es mir zu Beginn je ausdenken konnte und die Risiken des Kleinunternehmertums nagen in diesen Tagen. Dennoch bin ich froh, dass ich es mich getraut habe. Meine Arbeit macht mich zufrieden, denn ihre Anforderungen passen mit meinen Stärken zusammen. Ich bin begabt darin, Menschen in meinen Bann zu ziehen und sich gut fühlen zu lassen. Daneben besitze ich ein gutes Gespür für Sexualität und was ich mit wem machen will und kann. Dabei habe ich keine Scheu sie abzuweisen, wenn ich merke, dass wir nicht harmonisieren. Gleichzeitig bin ich belastbar und habe genug Durchhaltevermögen, um die Selbstständigkeit zu managen. Die eigene Persönlichkeit und die eigenen passenden Voraussetzungen entscheiden über Fluch und Segen in der Sexarbeit!

Ein Filmtipp: SEXarbeiterin mit Lena Morgenroth

Josefa Lena Sexarbeiterin

 

Zum ersten Mal hörte ich von dem Filmprojet „SEXarbeiterin“ Ende 2014, als ich auf diesen Aufruf stieß. Die Sexarbeiter Lena Morgenroth und das Team um Sobo Swobodnik bewarben auf witzige Art und Weise ihre Idee und machten neugierig auf einen vielversprechenden Film. Ich bin fasziniert von der Achtsamkeit und dem Mut sich dem Thema in einer Dokumentation zu nähern, das Projekt durch Sexarbeit zu finanzieren und war sofort gespannt auf die Einblick, den der Film auf Lenas Lebensentwurf wirft. Im März 2016 durfte ich zusammen mit anderen dann endlich das fertige Werk bewundern. Für das lange Warten wurden die Zuschauer sehr belohnt. In ruhiger Weise ist ein Porträt entstanden indem eine junge Frau ihren Weg gefunden hat ihr Leben freie und selbstbestimmt zu gestallten. Das beinhaltet in Lenas Fall, viel Bahn fahren, kochen und essen mit lieb gewonnenen Menschen und das genießen von Körperlichkeit mit verschiedenen Männern und Frauen.

Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass auch die schönen Seiten der Sexarbeit gezeigt werden und hoffe, dass Lena mit ihrer Arbeits- und Lebensweise als Vorbild verstanden wird, wie das Ziel Sexarbeit gestallten werden kann:  Menschlich, warm und für alle Beteiligten befriedigend!

In Hamburg können wir das Werk am 02.06.2016 ab 17.30 Uhr im B-Movie in der Brigittenstraße 5 – im Hinterhof bewundern. Danach sind alle herzlich eingeladen ihre Fragen u.a. an mich zu stellen und an einer regen Diskussion teilzunehmen. Wir freuen uns auf euren Besuch.

 

Frivoles Ausgehen

Josefa frivol

Stell dir vor …

… du bist unterwegs und plötzlich haucht dir eine aufregende Frauenstimme etwas ins Ohr. Ich bin direkt hinter dir und erzähle dir davon, wie ich gelangweilt umher sah und dich entdeckte. Lass dir nichts anmerken, während ich dir erzähle, wie meine Hand unter meinen Rock schlüpft. Ich berühre mich zärtlich. Um uns herum sind ahnungslose Menschen, aber DU riechst mein Parfüm, spürst mein zartes Stöhnen in deinem Nacken … so nah bin ich dir und …

Stell dir vor …

… du, ich und eine kleine Fernbedienung in einer Bar. Entspannte Musik, wir unterhalten uns angeregt, nippen genüsslich an unseren Drinks und du betätigst den Regler … du setzt den Impuls für gute Vibes, die meinen Schoss, meine Brust und meinen Kopf durchströmen.

Mit einem wissenden Lächeln betasten wir uns vorsichtig und..

Stell dir vor …

… wir sind auf dem Weg ins Restaurant. Seit unserer Begrüßung fragst du dich, wo unter diesem kleinen schwarzen noch Platz für Dessous ist. Es lässt dich nicht los und du beobachtest meine Rundungen beim gehen, sitzen und lachen. Ob ich mein Geheimnis mit dir teile oder du es selbst herausfindest und..

Sexarbeit – Motivation, Arbeitsmodelle und Selbstverwirklichung

Josefa Nereus Sexarbeiterin

Hinter dieser Überschrift steckt mein Vortrag zum Sexarbeits-Kongress 2016. Gleichzeitig ist mir ein intimes Portrait meiner Vorstellung von Sexualität gelungen. Ich bin sehr glücklich, dabei gewesen zu sein, um anderen von den schönen und positiven Seiten der Sexarbeit berichten zu können.

Motivation

Seit meiner ersten Masturbation gehört Sexualität in all ihren Formen zu meinen liebsten Beschäftigungen. Ich bin bis heute fasziniert von der Intensität und Vielfältigkeit, die das Thema bereithält. Der Kontakt zu Menschen, der Flirt und der Akt an sich sind für mich ein Vergnügen, dem ich mich gerne tagtäglich hingebe. Dabei möchte ich mich nicht auf einen Partner beschränken, sondern genieße mit wechselnden Partnern wechselnde Praktiken und Einflüsse. Keinem anderen Thema schenke ich so gerne meine Hingabe und meine Zeit. Als Mensch, der gerne viel Verkehr hat, muss man einiges an Zeit investieren. Besuche in Bars und Clubs, das Pflegen von Profilen auf Kontaktbörsen, endlose Gespräche mit potenziellen Sexualpartnern. Nicht zu vergessen: der Sex natürlich. Es bedeuten einen immensen Zeitaufwand, der neben einem regulären 40 Stunden Job kaum zufriedenstellend zu bewältigen ist. Eines kam in meinem Leben meist zu kurz. Zu meinem Nachteil war es meine eigene Sexualität. Oft hörte ich von anderen: „Warum nimmst du denn nicht gleich Geld dafür?“ und auch wenn sie es nicht so meinten: Es war für mich die perfekte Geschäftsidee! Lasse ich mich für den Sex bezahlen, den ich eh habe, kann ich es mir erlauben, weniger zu arbeiten und habe auf diese Weise mehr Freizeit.

Arbeitsmodelle

Die Sexarbeit bietet viele Arbeitsmodelle, die es ermöglichen, sich seine Arbeit flexibel an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So stand ich zunächst vor einem Katalog von Fragen: Möchte ich lieber alleine oder mit anderen arbeiten, möchte ich mein Marketing selbst in die Hand nehmen oder an eine Agentur abgeben. Lieber am Tag oder in der Nacht arbeiten? Wo möchte ich überhaupt arbeiten? Auf der Straße, in einer Wohnung, in einem Bordell oder in Hotels. All diese Freiheiten standen und stehen mir zur Verfügung. Ich bin Selbstständige, eine Freiberuflerin und als solche niemandem unterstellt oder weisungsgebunden. Ich versichere mich selbst, zahle Steuern und entscheide, wann ich welche Anfragen nach welchen Kriterien annehme. Als Sekretärin, Mediengestalterin oder Entwicklerin konnte ich nicht frei entscheiden und wurde von Kunden, Vorgesetzten oder Kollegen schlecht behandelt. Ich konnte nicht wie heute meinem Ärger Luft machen und diese Personen auf meine Blacklist verbannen. Kaffee holen, Egos hätscheln oder die Visionen anderer umsetzen, dass gehörte in diesen Berufen zu meinem Alltag. Ich versichere ihnen, dies alles gehört nicht zu meinen bevorzugten Tätigkeiten. Ich verdiente mit diesen Berufen zu wenig, um mir die Freizeit gönnen, die ich möchte und ich erhalte nicht die Befriedigung, die ich mir von meiner Arbeit wünsche.

Selbstverwirklichung

Befriedigung, ein gutes Stichwort: Geld auf den Tisch, rein raus und abspritzen? Weit gefehlt! Als Sexdienstleisterin habe ich die Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse nach Entspannung, Zärtlichkeit und Sexualität zu erfüllen. Ich spende ihnen Lebensfreude und Vitalität und in den meisten Fällen bekomme ich diese von ihnen zurück. Zum Beispiel von einem Geschäftsmann, der 60 Stunden in der Woche arbeitet und als Nomade durch die Welt reist. Er wünscht sich eine sinnliche Frau, die ihm die Nacht versüßt und darum ruft er mich an. Wir gehen aus und dabei bemerke ich, wie mein Gegenüber immer mehr zur Ruhe kommt. Er nimmt eine entspannte Körperhaltung ein und sein Lachen wird herzlich und unbekümmert. Wir verbringen einige schöne Stunden und gehen rechtzeitig schlafen, denn am nächsten Morgen hat er einen wichtigen Termin. Vor dem Aufstehen legt er sich in meine Arme und genießt einige Momente der Ruhe und Erholung, bevor er sich auf seinen Tag vorbereitet. Noch bevor wir uns verabschieden, betrachte ich seine Erscheinung, zupfe hier und da seinen Anzug zurecht und sage ihm, dass er umwerfend aussieht und an diesem Tag nichts schiefgehen kann. Am späten Abend bekomme ich eine SMS: „1000 Dank für die tolle Zeit! Der Tag verlief mehr als erfolgreich!“

Immer wieder arrangieren sich Männer damit, dass ihre Partnerinnen kein Interesse mehr am Sex haben oder die sexuellen Wünsche nicht übereinstimmen. Einer von ihnen wendet sich an mich, da ihm meine Ausstrahlung gefällt. Nach einem Telefonat ist er sich sicher, mit einer sexuell kompetenten Frau lustvolle Stunden zu erleben. Bei seinen Fantasien stehe ich ihm zur Seite, kann ihm die Grenzen des Machbaren aufzeigen und meine Kreativität und Lust einbringen. Er verschwand nach unserem Spiel im Badezimmer und pfiff dort ausgelassen ein Lied unter der Dusche. Nach einigen Wochen schrieb er mir, dass es ihm sehr gut getan hat, Zeit mit mir zu verbringen und er in seinem alltäglichen Leben mehr Ruhe gefunden hat. Ihm ist jetzt bewusst, dass er mir seinen Bedürfnissen nicht mehr alleine ist. Es gibt  Personen, mit denen er sie teilen kann.

Sie sehen, es geht nicht nur um Sex! Es geht um tiefe Bedürfnisse, Emotionen und Menschlichkeit. Die Menschen schenken mir ihr Vertrauen, um sorgsam mit ihren intimsten Wünschen umzugehen. Diese Wünsche sind selten abgedrehte Fantasien, sondern Spiele des ganz normalen Spektrums menschlicher Sexualität. Ich hole sie ab, wenn sie nach einem Tag gestresst sind, frustriert nach einer gescheiterten Beziehung oder sie unsicher sind, was ihre eigenen körperlichen Bedürfnissen angeht. Zusammen mit ihnen erarbeite ich Szenarien, in denen sie sich auf sich fokussieren könne, sich und ihren Körper spüren dürfen und fern von den wertenden Blicken der Gesellschaft loslassen und sie einfach sie selbst sein dürfen. Viele meiner Kunden nehmen dieses Gefühl mit in ihren Alltag hinein und werden ruhiger, ausgeglichener, fröhlicher. Etwas, das ich als Mediengestalterin, Sekretärin oder Entwicklerin nicht geschafft habe. Ich mache andere Menschen glücklich und zufrieden mit meiner Arbeit, während ich selbst glücklich und zufrieden mit meiner Arbeit bin!

Es war mir eine große Freude mit diesen Worten ein Teil des Kongresses gewesen zu sein und die Möglichkeit genutzt zu haben, Stimme zu ergreifen. Besonderen Dank an Johanna Weber!

Der Ton macht die Musik

Josefa, Nippelklemmen, Bizarr

Auch als Escort pflege ich mein Faible für Technik und nehme mein liebstes Spielzeug immer mit mir.  Es versetzt mich und meine Umgebung in Schwingung und verbreitet stets gut Laune. Ich rede natürlich vom Bose SoundLink Mini! Einem kleinen Bluetooth Lautsprecher, der mit seinen kompakten Maßen in jede Tasche oder Reisegepäck passt und dessen Klang mehr als überzeugend ist. Perfekt um jedes Zimmer nach Lust und Laune in ein kleines französisches Bistro oder eine verruchte Bar zu verwandeln. Bereit die Hüften schwingen zu lassen?

Josefa goes Sexarbeits-Kongress

Sexarbeit, Kongress, Sexwork

Im letzten Jahr durfte ich viele liebe Kolleginnen kennen lernen und feststellen, wie sich ein paar von ihnen bemühen, transparent und offen ihren Lebensstil darzustellen und für andere greifbar zu machen. Ein reger Austausch begann und eröffnete mir unheimlich vielfältige Perspektiven auf den Lebensentwurf „Hure“ und ich bin begeistert von all den Möglichkeiten, der Hilfestellung und der Kollegialität, die ich gefunden habe.

Ich freue mich darauf, viele von ihnen vom 02.-04.März 2016 in Hamburg auf dem Sexarbeits-Kongress wieder zu treffen, ihre Projekte zu bewundern oder ihren Vorträgen zu lauschen. Vielleicht auch dich, wenn wir für alle zugänglich über die momentane Situation der Sexarbeit sprechen oder am Abend die Eindrücke und Erkenntnisse des Tages gemeinsam reflektieren.

Ein lang gehegter Wunsch

Hotelbesuch, Hamburg

Escort mal anders

… ein langgehegter Wunsch

„Was für ein Mann! Was ihn wohl so strahlen lässt?“, denkt sich eine Dame am Empfang, als er versucht unauffällig Richtung Aufzug zu gelangen. Seine Vorfreude und Aufregung lassen ihn leuchten und umgeben ihn mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung.

Nur er weiß: „Ich bin auf dem Weg zu ihr!“

Die Fahrstuhltür schließt sich und er betrachtet noch einmal seine Erscheinung. Sitzt die Frisur … und was ist mit dem Hemd? Ja, er sieht perfekt aus … für sie!

Nur noch wenige Stockwerke und er fühlt die freudige Erwartung von seinen Beinen Richtung Brust aufsteigen. Ob sie seine Aufregung gleich bemerken wird?

Die Fahrstuhltür öffnet sich … Jetzt sind es nur noch wenige Meter, die er äußerlich wie selbstverständlich zurücklegt, dabei innerlich vor Erregung tausend Tode stirbt.

„Ich brauche dich, nur dich!“, hatte sie Stunden zuvor in das Telefon gehaucht.

„Warte auf mich im Elysée! Ruf mich wegen der Zimmernummer an.“ Nachdem er aufgelegt hatte, wich seine Gelassenheit einem schelmischen Lächeln, während seine Finger sich zärtlich vom Hörer verabschiedeten.

Zimmer 310. Er ist angekommen!

Sein Herz pocht laut, er setzt zum Klopfen an, doch da gibt die Tür schon nach und er kann ohne Hindernisse einfach hinein schlüpfen …

Zu ihr …

Wie ein Escort ihrem Kavalier den Morgen versüßt

Hotel, Dinnerdate

Wie ein Escort ihrem Kavalier den Morgen versüßt

 

Ich beginne mit 3 Eiern, die ich mit geübten, aber sanften Händen vorsichtig voneinander trenne. Das Eiweiß, sowie eine kleine Prise Salz werden mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe zu Eischnee geschlagen. Dabei ist Vorsicht geboten, damit man nicht vollgespritzt wird!

Als nächstes werden die Eigelb mit etwa 100 Gramm Zucker und viel Ausdauer zu einer Creme verrührt. Die Masse ist gut, sobald sie ihr Volumen verdreifacht und sie eine beige-gelbe Farbe angenommen hat. Die Creme ist so samtig, dass ich mich am liebsten damit einreiben möchte … aber nein, ich habe ja ein anderes Ziel!

In diese Masse werden 100 Gramm Speisestärke und 100 Gramm Mehl gesiebt und kurz mit dem Handrührer vermengt. Damit es schön cremig bleibt, kommen 100 ml Milch hinzu. Da ich es gern verwegen mag, koche ich diese vorher mit einer Vanilleschote auf.

Was für eine duftende cremige Masse. Doch ich habe ja noch den Eischnee, der nun vorsichtig mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl unter die Masse gezogen wird. Der Eischnee braucht etwas gutes Zureden, bis er sich mit der Creme vereint, doch dann kann es weiter gehen.

Auf dem Herd steht schon eine heiße Pfanne bereit, in der ein kleines Stück Butterschmalz von einer Seite auf die andere tänzelt. Mit einem großen Löffel setzte ich einen Klacks Teig hinein und beobachte, wie er es sich langsam in der Pfanne bequem macht. Der süße Duft von Vanille steigt mir in die Nase und ich seufze genüsslich…

Bei kleiner Hitze wird die eine Seite durchgebraten und dann mit einem kunstvollen Schwung in der Pfanne gewendet.

Einer über den anderen, so werden sie auf einem Teller gestapelt und zusammen mit einer Kugel selbstgemachten Bananeneis gekrönt. Natürlich darf ein kleines Stück guter Butter und ein Kännchen Ahornsirup nicht fehlen und alles zusammen serviere ich dir nackt am Bett.

Ein Frühstück, dass glücklich macht!

Ein Spiel zu dritt

Hotel Hamburg

Es ist ein Blinddate … mit ihr … mit ihm … mit einem Paar.

Wir treffen uns in einer Bar und ich erkenne beide an ihren suchenden Blicken, voller Aufregung und Neugier.

Seine Erscheinung ist locker und warm, ihre Augen sexy und wach. Ich verliere mich in ihnen und bekomme weiche Knie. Ob sie meine Aufregung bemerkt? Schnell sind wir vertraut, lachend und unsere Getränke unwichtig. Auf dem Weg aufs Zimmer – erst sie, dann ich, dann er – bewundere ich ihren Gang und spüre seine Blicke auf meiner Rückseite. Als sich die Zimmertür schließt, kann ich mich kaum zurückhalten. „Wollen wir spielen?“ frage ich sie und lese ihre Antwort in ihren Augen. „Du wirst dich einen Moment gedulden müssen. Zuerst kümmere ich mich um deinen Mann!“

Mitten im Raum steht eine Säule, das perfekte Accessoire. Mit heißen Küssen weise ich ihm seinen Platz zu und noch ehe er sich’s versieht, findet er sich nackt und gefesselt an der Säule wieder.

Als ich mich ihr zuwende, erkenne ich ihre freudige Erregung. Voll gespannter Vorfreude blickt sie neckisch in seine Richtung: Jetzt bin ich erst einmal dran!

Nicht nur seine Blicke verraten, dass er sich sehr wohl damit fühlt, zuzusehen, wie seine Frau von mir verführt wird. Während unsere Erregung steigt, vermehrt sich auch seine. Das Gefühl uns ausgeliefert zu sein, sich vorerst mit ein paar aufgeheizten Blicken begnügen zu müssen, die Ungewissheit, ob wir ihn auf unsere Spielwiese lassen …

„Wollen wir ihn zu uns holen?“, fragt sie mich und es ist nur ein schneller Handgriff nötig. Unser Spiel wird durch sein Temperament vertieft. Sie und er und ich … eine unglaublich sexy Verbindung!

Escort Uniform – Nylon Strümpfe

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Nylons, Feinstrümpfe, Halterlose: All dies sind Synonyme für ein und dasselbe: Frauenbeine in einen unwiderstehlichen Hauch von Nichts zu hüllen und sie dabei makellos und zauberhaft aussehen zu lassen. Dafür werden sie von Frauen wie von Männern gleichermaßen geliebt und gern gespürt.

Meine eigene Verführung durch Halterlose

Meine erste Erfahrung mit diesen Beinkleidern machte ich mit einem Paar halterloser Strümpfe des Herstellers Falke. Ich bekam sie geschenkt und auch wenn mein spendabler Gönner seiner Zeit dabei eher an sich dachte, schenkte er mir etwas, das ich mir bis heute bewahrt habe. Es war ein haptisches Erlebnis, eine innere Haltung, ein Lebensgefühl … er schenkte mir pure Weiblichkeit!

Voller Vorfreude öffnete ich die Verpackung und zunächst war ich ungläubig: Um dieses bisschen Faser geht es?

Und da passierte es, die Strümpfe entglitten wie flüssige Seide der Verpackung, durch meine Hände und auf meinen Schoß. Auch dort fanden sie kein Halten und flutschten zwischen meinen nackten Schenkeln hinab zu meinen Füßen. Ich war sofort elektrisiert und mein gesamter Körper bekam eine Gänsehaut. Was für eine Berührung! Ich schloss meine Augen und griff vorsichtig nach den Strümpfen. Langsam ließ ich sie um meine Fesseln tänzeln, streifte meine Kniekehlen und liebkoste meinen Schoß mit ihnen. Jedes Stück meiner Haut musste ich mit diesem Material verwöhnen und es gefiel mir, meine zarteste Haut mit diesem wolkenhaften Stoff zu reiben. So verführten mich diese Strümpfe, noch bevor sie von mir getragen wurden.

Escort und Strümpfe – Ein Lebensgefühl

Als ich mich entschied Escort zu werden, gab es diesen Moment, in dem mir klar wurde, dass ich als solche bei jedem Date ein paar Strümpfe tragen darf. Ein schelmisches Lächeln huschte über mein Gesicht: Nylons, Strapse, Netzstrümpfe, mit Naht, Pennyhoes … Ich muss nicht mehr auf eine passende Gelegenheit warten. Nein, ab jetzt werde ich regelmäßig mein schwarzes Gold ausführen können. Vor jedem Date darf ich mir meine Strümpfe zurechtlegen, den Fuß strecken und vorsichtig in meine Schätze gleiten. Voller Hingabe streife ich sie Stück für Stück über mein Bein, der Bund wird zurechtgerückt und dann der obligatorische Blick in den Spiegel: Ja, meine Beine sehen einfach unwiderstehlich in diesem Hauch von Nichts aus und meine Hände bestätigen, dass sie sich auch verführerisch anfühlen. Möchtest du es auch versuchen?