00Sex – Was Agenten und Huren gemein haben

8. April 2017 Allgemein, Vorlieben

Die Gelegenheit, zu denen ich etwas schreibe werden immer seltener, aber immer besser! … und immer politischer. Wie ich das ändern kann überlege ich mir schon…!
Ich möchte mich für eine tolle Zusammenarbeit bedanken. Zusammen mit Laura-Solmaz Litschel von ragazza e.V., Norbert Holzt und der Friedrich Ebert Stiftung konnten wir in dieser Woche vor 100 Menschen aus NRW etwas von der Situation der Sexarbeiter berichten. Vielen Danke, es hat viel Spaß gemacht!


Kleiner Exkurs
In der Branche ist es eine wahre Seltenheit, vor allem unter den kinderlosen Kolleginnen wie mir, aber ich bin eine Frühaufsteherin und mein Arbeitsalltag beginnt um 6.30 Uhr in der Früh. Bereits in den ersten 15 Minuten des Tages halte ich mein Smartphone in der Hand und verschaffe mir eine Übersicht, was seit dem Abend in meinem Postfach passiert ist. Nach dem morgendlichen Ritual und einer Übersicht meiner Termine und Aufgaben mache ich mich daran den Emailwahnsinn zu bezwingen. Oft dauert es 1 Stunde, manchmal aber auch länger bis ich meine Mails durchgearbeitet und beantwortet habe.  Anders als meine Kolleginnen die mit Kontaktanbahnungsverbot arbeiten, kann ich mir alle Zeit lassen die ich brauche, um zu überlegen ob ich einen Gast möchte oder ihn lieber ablehne. Ich brauche meist nur wenige Minuten dafür. Es sind wenige Minuten in denen ich hoch konzentriert und wachsam meinen Katalog an Bedingungen für und wieder ein gemeinsames Treffen abhake.
Noch vor 1,5 Jahren waren es die Hotels rund um die Alster in denen ich nachts meinen Unterhalt verdient habe, heute arbeite ich in einer Wohnung für mich allein. Kurze Wege, mein eigener Putzplan und mein Händchen für Inneneinrichtung, doch das Wichtigste: Ich habe meinen eigenen Arbeitsplatz und kann bequem am Tag mein Geld verdienen.

Ab 9 Uhr empfange ich meine Gäste und bin telefonisch zu erreichen. Fred ist ein Gast, der um 8.30 Uhr anruft, auch wenn er mich zu dieser Zeit noch nie erreicht hat. Warum er nach 2 Jahren immer noch versucht mich um die Zeit zu erreichen? … ich weiß es nicht. Um Punkt 9 Uhr schreibe ich ihm eine SMS: “Moin Fred, möchtest du mich mal wieder besuchen?“ Er schlägt mir dann 2 Termine vor und ich bestätige: “Freitagnachmittag passt super!” Ich sende “Liebe Grüße und eine gute Zeit bis dahin.” Am Telefon braucht Fred 15 Minuten dafür. Ja Sie vermuten richtig: Fred gehört zu den Gästen die besondere Aufmerksamkeit benötige, die anspruchsvoll im Umgang sind oder wie ich es einfach sage: Fred nervt! Er sabbelt viel und gerne, meistens über Dinge die mich gar nicht interessiere. Er möchte am liebsten immer mit den Dingen spielen die gerade nicht im Angebot sind und viele meiner Sätze gehen so: Nein Fred, wir benutzen wie schon die letzten 2 Jahre ein Kondom. Nein Fred ich möchte nicht, dass du in meinen Wohnzimmerschränken herum stöberst. Nein Fred, wir haben einen höheren Preis abgemacht. Er braucht es stetig Grenzen gesetzt zu bekommen, ähnlich einem Kleinkind. Der ausgelassene Sex mit ihm macht mir aber viel Spaß. Mit viel Aufmerksamkeit und beharrlichen Durchsetzungsvermögen meinerseits sind mir unsere Treffen angenehmer als ein Tag mit Aircondition im Großraumbüro. Er ist sauber und gepflegt, immer pünktlich und bucht meist für mehrere Stunden. Glauben sie mir Gäste in Schach zu halten ist möglich, mit simplen Strategien, die die meisten Frauen bereits vor der Sexarbeit erlernen. Ich gebe zu, manchmal ist es sehr anstrengend und nach einem Termin mit Fred bin ich müde und möchte einfach nur meine Ruhe, darum trage ich meinen Feierabend gleich nach seinem Termin ein. Nein zu sagen und auf sich acht zu geben ist kein Privileg der Frauen die ihre Dienste für 250 Euro oder mehr an den Mann bringen. Nein zu sagen ist ein Grundrecht!
Aber eigentlich möchte ich Ihnen nicht erzählen, wie mein Job funktioniert. Viel lieber möchte ich davon erzählen, wie es nach meiner Arbeit zugeht. Den auch wenn ich zuhause arbeite: nach einer Dusche und frischer Bettwäsche, mache ich mein Handy aus, ziehe mir etwas bequemes an und schaue mir eine serie auf Netflix an. Etwas anderes als bei Ihrem Feierabend beginne ich zum Feierabend auf einen anderen Namen zu hören und -ich bin nicht stolz darauf- aber ich lüge als Hure nach Feierabend so viel wie in meinem ganzen Leben nicht.
Ich möchte Ihnen von den Schattenseiten erzählen, die der Beruf Prostituierte mit sich führt. Ich möchte von der Einsamkeit und der Ausgrenzung sprechen, die ein gesamter Berufsstand erlebt und von dem reale Leidensdruck und wo er wirklich stattfindet. Es sind nicht die Männer denen wir begegnen, die wir fürchten. Wir fürchten uns vor den Reaktionen der Gesellschaft und derer die uns am Nächsten sind.

Der einfache Weg
Noch vor meinem aller ersten Auftrag lernte ich 2 Kolleginnen bei einem Footoshoting kennen. Wir wurden für unser Profil abgelichtet und wurden geschminkt, frisiert, gestylt. Während wir uns umzogen hörte ich den beiden zu, stellte meine Fragen an sie und in Nebensätzen klang bei den beiden mit, dass irgendjemand aus ihrem Umfeld nicht mehr mit ihnen sprach oder wie sie es geheim halten, dass sie als Hure arbeiten. In den letzten 3 Jahren hörte ich mit jeder Kollegin die ich kennenlernte, eine weitere traurige Geschichten über Verlust. Über Kontaktabbrüche in Familien, die Kündigung der Wohnung und dem Ende von Freundschaften. Manchmal hörte ich abenteuerliche Geschichten von improvisierten Flunkereien bis zu hollywoodreifen Einlagen um den Job als Hure vor Freunden, Familie und anderen Arbeitgebern zu verschweigen.
Damals ahnte ich, was für Zusammenhänge dazu führten. Bereits bei meinen Überlegungen im Vorfeld las ich Artikel, Blogbeiträge und Kommentare. Dort las ich von fürchterlichen Geschichten die Frauen in der Prostitution zustoßen und ich konnte es mich nicht vorstellen. Den ich sprach mit Sexarbeitern und machte meine eigenen Erfahrungen als Sexarbeiterin und sie hatten nichts damit zu tun. Mir begegnete keinen Zwang, kein Ekel und ich sah auch keine Gewalt. Ich konnte es nicht zusammen bringen was diese Bilder und meine gemein haben sollen. Noch weniger konnte ich es anderen Menschen um mich herum erklären. Ich gebe zu ich wählte den einfachen Weg und entzog mich diesen Konfrontationen mit Lügen.

Meine Lügen begannen morgens beim Brötchen kaufen, wenn mich Sammy fragt, warum ich heute so verschlafen aussehe. Ich log, ich habe schlecht geschlafen, statt ehrlich zu sagen, dass die Nacht lang und arbeitsreich war. Bei Freunden und Bekannten flunkterte ich, wenn ich nicht auf ein Bier vorbeikkam, weil ich ein Date hatte oder ich belüge meinen Kollegen im Nebenjob, was mir immer wieder Bauchschmerzen verursacht. Bei Partys, beim Grillen, am See … ich hatte immer im Hinterkopf, wem hat man was gesagt? Kennen die sich und haben gegensätzliche Informationen??  Ist mir irgendwo ein Fehler unterlaufen??? Die Angst ist groß, allgegenwärtig und wird auf Dauer zu einer riesigen Belastung. Für die Frauen die ihre Dienste am Hansaplatz anbieten ebenso wie die die im Luxushotel arbeiten. Wie ein Agent schlich ich mit meiner Legend durch mein Leben, immer wieder sogar durch mein Zweites. Für den Kopf und das Herz werden soziale Interaktionen zu einem anstrengenden Hindernisparcour.

Auch untereinander ist der Umgang mit Kolleginnen häufig distanziert und einige wollen bewusst keinen Kontakt zu anderen Sexworkern. Bei vielen passen Lebenswelten nicht zusammen. Am Tag Mami sein und nachts im Bordell arbeiten passt nicht gut zur jungen Studentin, die ihre Semestergebühren bezahlen muss und sich auf Events ihr Gäste angelt. Bei anderen soll das Thema einfach nicht noch mehr Raum einnehmen. Denn auch diese Treffen müssen vor Freunden und Familie verheimlicht werden. Noch eine Person, deren Name nicht unüberlegt fallen darf…Ein Doppelleben zu führen ist sehr anstrengend und verändert die Identität. Ich habe meine Belastungsgrenze nach etwas mehr als einem Jahr gefunden, manch andere begleitet diese Angst durch viele Berufsjahre.

Das Outing
Mit der Zeit viel mir das Lügen immer schwerer und das Korsett in das ich mich selbst geschnürt habe schnitt mich immer mehr ab. Ich wollte die Distanz zu den Menschen um mich herum abbauen und ich sein können. Als eine lebensbejahende Person, die das Stadtleben mag, gerne Blumen kauft und ihren Unterhalt mit Sex verdient. Ich liebe selbst gekochtes Essen, fotografiere gerne und verabrede mich mit meinem Smartphone zu Sex mit fremden Männern. Es ist mir ein Bedürfnis meine Erfahrungen bei all diesen Dingen mit anderen Menschen zu teilen, mit Respekt behandelt zu werden und anderen dabei zu helfen sich mitzuteilen. Es gab diesen Punkt, an dem ich begriff, dass ich mit all den Lügen nichts mehr unbeschwert erleben kann und mich immer mehr von den Menschen in meinem privaten Umfeld zurück zog und immer weniger Menschen in mein Leben hinein lies. Das wollte ich ändern. Ich fasste den Entschluss mich zu outen und mein Weg begann vor fremden Personen. Eine politisch aktive Kollegin sprach mich an, ob ich vor ein paar Teilnehmern etwas von meiner Arbeit berichten möchte. Es waren Bildungsurlauber und Urlauberinnen aus der Verwaltung vor die ich trat und aussprach: Ich verdiene mit Sex mein Geld und beantworte ihnen gerne ihre Fragen rund um das Thema.
Ihre Fragen halfen mir zu verstehen, was andere Menschen über den Beruf und die Menschen denken und mit welchen Attributen sie Nichtwissen füllen. Dadurch fand ich heraus, wie ich ihnen meine Welt und Erfahrungen näher bringen kann und es half mir die Befürchtungen und Unsicherheiten der Absender zu verstehen. Darüber reden zu können und Gehör zu finden war auch eine wichtige Erfahrung. Wenn ich mich den Fragen der Menschen stellte, gibt es immer wieder auch Begegnungen mit Menschen die ein stereotypes Bild von einer Prostituierten haben und Sexarbeiter unbedingt dort hinein zwingen wollen. Danach muss ich eine Frau sein die immer passiv ist und die nicht in der Lage ist mit klarem Verstand für sich einzustehen. Die Wahl des Lebensentwurfs als “selbstständige” Sexarbeiterin ist bedauernswert und findet in einem Rahmen statt, der gefährlich und kriminell ist! Natürlich versuche ich bereits am Anfang einzugrätschen: Stopp! Du gehst davon aus, dass ich Probleme habe, die nicht da sind. Ich mag bezahlten Sex, natürlich kann ich mich einem Mann gegenüber durchsetzen und möchte mich nicht ständig dafür rechtfertigen, dass ich mein Leben so lebe, wie ich es lebe. Doch manche sind nicht zu überzeugen. Sie sind angewidert von der Art, wie ich meine Sexualität lebe und gestalte, sie bezweifeln offen meinen Geisteszustand und Entscheidungsfähigkeit und werfen mir vor, mein Lebensentwurf verdebe ein, nein gleich beide Geschlechter.

Es ist das eine sich vor fremden Menschen aus fremden Städten zu offenbaren und ihre Reaktionen zu ertragen, als die der eigenen Freunden und Verwandten und ich schob es noch ein paar Monate auf mit meinem Vorhaben. Als ich mich dann endlich dazu durchrang gab es großartige Reaktionen und Menschen. Manche waren interessiert und offen dafür.. es waren 2 Menschen. Es waren zwei weitere Menschen die mir mit ihrer Reaktion wirklich sehr weh getan und unsere Wege führen seither voneinander weg.
Sie fragte, ob es nicht ekelhaft sei mit all den Männern. Sie könne es sich nicht vorstellen und dann auch noch eine “Arbeit” daraus machen? Nein, das ist unvorstellbar eine Unmöglichkeit und ich müssen doch verrückt sein so etwas zuzulassen.
Er sagte, dass er es mir einfach nicht glauben werde, dass mich keiner meiner Gäste schlägt. Einer von ihnen habe mich sicher misshandelt und wahrscheinlich erfahre ich immer wieder Gewalt. Das es anders sei, könne er sich nicht vorstellen und es sei eine Unmöglichkeit. Ich müsse von Sinnen sein so etwas zulasse.
Überzeugt, ich sei krank oder in Gefahr bot mir keiner der beiden Hilfe an sondern sie sagten nur, dass das was ich da mache schlecht für mich und alle anderen sein. Egal ob sie mich seit 7 Jahren oder er mich seit 7 Wochen kennt, sie sind davon überzeugt mir, meinen Worten und Entscheidungen nicht trauen zu können und nicht Neues mehr durch mich zu erfahren. Sie wissen bereits, was mich und meine Arbeit auszeichnet. Was auch immer ich sage sie sehen nicht mehr mich, sondern ein verzerrtes Bild, einer Frau, mit der sie reden können, wie es ihnen beliebt. Verrückte, Lügnerin, Verräterin. Unwürdig, ahnungslos, missbraucht. Ekelhaft, schmutzig, unmoralisch! Das sind die Attribute, die Menschen immer wieder benutzten um mich und meine Arbeit zu beschreiben und ihr Unwissen zu füllen.

Mein Outing war auch auf anderen Ebenen eine Enttäuschung. Anders als gedacht lüge ich immer noch. Wesentlich seltener als zuvor, aber es kommt immer noch vor, wenn ich vermeiden möchte das Hauptthema der Küchenparty zu werden oder im Zug neue Leute kennenlerne. Auf die Frage was machst du so antworte ich schnell „ich sitze hier rum“ und lenke auf ein anderes Thema.
Was mir der ganze Aufriss gebracht hat? Ich habe mir meine Selbstachtung zurückgegeben und ich habe nein gesagt, nein zu veralteten Vorstellungen passiver weiblicher Sexualität, nein zum Bild der Hure als Missbrauchsopfer und nein zu den Menschen, die mir mein Leben vorschreiben wollen und sich moralische Urteile darüber erlauben. Sonst gibt es niemanden, der das für mich tut und darum hat es sich trotz aller Enttäuschung, Verurteilung und Ablehnung gelohnt. Es hat sich gelohnt, weil mir 2 Menschen geblieben sind, die mich in meinen Entscheidungen unterstützen und mir zuhören und weil ich nach allem der Überzeugung bin das Richtige mit meinem Leben anzufangen.

Ich wollte Ihnen etwas über die Schattenseite der Prostitution berichten und hoffe, Sie haben einen plastischen Eindruck bekommen. Prostitutionsgegner weigern sich darüber zu sprechen, sind sie doch Teil dieses Problems und in der Branche schweigen wir uns gerne über diese alltäglichen Demütigungen aus. Aus Scham, Trauer oder aus Angst. Wie eingangs erwähnt, trifft dieses Wundmal, das Stigma, das anders sein, nicht nur Frauen die in prekären Situationen arbeiten, sondern es betrifft die breite Mittelschicht, ebenso wie das HighClass Segment. Es überschattet unsere Leben während der Arbeit, im Feierabend und nach dem Berufsausstieg!
In den Verwaltungen der Länder arbeiten viele an der Umsetzung eines Gesetzes, dass unsere Situation weiter verschärfen wird. Es liefert uns keinen Schutz vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, wenn unser Doppelleben auffliegt und auch keinen Schutz davor, dass andere uns wie Menschen 2. Klasse behandeln. Es liefert keinen Schutz vor einem Staat, der dieses Leid mit Ausweisen und Registrierung befeuert. Wir wollen keine Post von Behörden nach hause bekommen, in dem steht, dass wir Prostituierte sind. Wir wollen auch nicht in Registern auftauchen und befürchten, dass wir bei Sorgerechtsstreitigkeiten, bei der Berufswahl oder bei den Plänen welche wir auch immer verfolgen, diesen Teil unseres Lebens in den Mittelpunkt und uns aus dem sozialen Leben zerren.

Ich wollte meinen Vortrag mit einer positiven Aussage beenden und überlege seit der ersten Anfrage vor ein paar Monaten, wie ich das anstellen soll. Heute morgen um 6.35 Uhr habe ich es aufgegeben. Als Sexarbeitende, Privatperson und als politisch Aktive bleibt mir nur eines zu sagen: Das beste, was sie für die Menschen in der Sexarbeit tun können ist dieses Gesetzt nicht umzusetzen! Auch wenn Sie diesem Ungehorsam nicht nachgeben können, nutzen sie bitte die Schlupflöcher, die es bietet und haben sie im Hinterkopf, dass Anonymität und Datenschutz uns am meisten nützen.

 

Frivoles Ausgehen

11. April 2016 Allgemein, Vorlieben

Stell dir vor …

… du bist unterwegs und plötzlich haucht dir eine aufregende Frauenstimme etwas ins Ohr. Ich bin direkt hinter dir und erzähle dir davon, wie ich gelangweilt umher sah und dich entdeckte. Lass dir nichts anmerken, während ich dir erzähle, wie meine Hand unter meinen Rock schlüpft. Ich berühre mich zärtlich. Um uns herum sind ahnungslose Menschen, aber DU riechst mein Parfüm, spürst mein zartes Stöhnen in deinem Nacken … so nah bin ich dir und …

Stell dir vor …

… du, ich und eine kleine Fernbedienung in einer Bar. Entspannte Musik, wir unterhalten uns angeregt, nippen genüsslich an unseren Drinks und du betätigst den Regler … du setzt den Impuls für gute Vibes, die meinen Schoss, meine Brust und meinen Kopf durchströmen.

Mit einem wissenden Lächeln betasten wir uns vorsichtig und..

Stell dir vor …

… wir sind auf dem Weg ins Restaurant. Seit unserer Begrüßung fragst du dich, wo unter diesem kleinen schwarzen noch Platz für Dessous ist. Es lässt dich nicht los und du beobachtest meine Rundungen beim gehen, sitzen und lachen. Ob ich mein Geheimnis mit dir teile oder du es selbst herausfindest und..

Ein lang gehegter Wunsch

13. Oktober 2015 Allgemein, Vorlieben

Escort mal anders

… ein langgehegter Wunsch

„Was für ein Mann! Was ihn wohl so strahlen lässt?“, denkt sich eine Dame am Empfang, als er versucht unauffällig Richtung Aufzug zu gelangen. Seine Vorfreude und Aufregung lassen ihn leuchten und umgeben ihn mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung.

Nur er weiß: „Ich bin auf dem Weg zu ihr!“

Die Fahrstuhltür schließt sich und er betrachtet noch einmal seine Erscheinung. Sitzt die Frisur … und was ist mit dem Hemd? Ja, er sieht perfekt aus … für sie!

Nur noch wenige Stockwerke und er fühlt die freudige Erwartung von seinen Beinen Richtung Brust aufsteigen. Ob sie seine Aufregung gleich bemerken wird?

Die Fahrstuhltür öffnet sich … Jetzt sind es nur noch wenige Meter, die er äußerlich wie selbstverständlich zurücklegt, dabei innerlich vor Erregung tausend Tode stirbt.

„Ich brauche dich, nur dich!“, hatte sie Stunden zuvor in das Telefon gehaucht.

„Warte auf mich im Elysée! Ruf mich wegen der Zimmernummer an.“ Nachdem er aufgelegt hatte, wich seine Gelassenheit einem schelmischen Lächeln, während seine Finger sich zärtlich vom Hörer verabschiedeten.

Zimmer 310. Er ist angekommen!

Sein Herz pocht laut, er setzt zum Klopfen an, doch da gibt die Tür schon nach und er kann ohne Hindernisse einfach hinein schlüpfen …

Zu ihr …

Ein Spiel zu dritt

11. September 2015 Allgemein, Vorlieben

Es ist ein Blinddate … mit ihr … mit ihm … mit einem Paar.

Wir treffen uns in einer Bar und ich erkenne beide an ihren suchenden Blicken, voller Aufregung und Neugier.

Seine Erscheinung ist locker und warm, ihre Augen sexy und wach. Ich verliere mich in ihnen und bekomme weiche Knie. Ob sie meine Aufregung bemerkt? Schnell sind wir vertraut, lachend und unsere Getränke unwichtig. Auf dem Weg aufs Zimmer – erst sie, dann ich, dann er – bewundere ich ihren Gang und spüre seine Blicke auf meiner Rückseite. Als sich die Zimmertür schließt, kann ich mich kaum zurückhalten. „Wollen wir spielen?“ frage ich sie und lese ihre Antwort in ihren Augen. „Du wirst dich einen Moment gedulden müssen. Zuerst kümmere ich mich um deinen Mann!“

Mitten im Raum steht eine Säule, das perfekte Accessoire. Mit heißen Küssen weise ich ihm seinen Platz zu und noch ehe er sich’s versieht, findet er sich nackt und gefesselt an der Säule wieder.

Als ich mich ihr zuwende, erkenne ich ihre freudige Erregung. Voll gespannter Vorfreude blickt sie neckisch in seine Richtung: Jetzt bin ich erst einmal dran!

Nicht nur seine Blicke verraten, dass er sich sehr wohl damit fühlt, zuzusehen, wie seine Frau von mir verführt wird. Während unsere Erregung steigt, vermehrt sich auch seine. Das Gefühl uns ausgeliefert zu sein, sich vorerst mit ein paar aufgeheizten Blicken begnügen zu müssen, die Ungewissheit, ob wir ihn auf unsere Spielwiese lassen …

„Wollen wir ihn zu uns holen?“, fragt sie mich und es ist nur ein schneller Handgriff nötig. Unser Spiel wird durch sein Temperament vertieft. Sie und er und ich … eine unglaublich sexy Verbindung!

Escort – Uniform in Nylon

29. August 2015 Allgemein, Vorlieben

Nylons, Feinstrümpfe, Halterlose: All dies sind Synonyme für ein und dasselbe: Frauenbeine in einen unwiderstehlichen Hauch von Nichts zu hüllen und sie dabei makellos und zauberhaft aussehen zu lassen. Dafür werden sie von Frauen wie von Männern gleichermaßen geliebt und gern gespürt.

Meine eigene Verführung durch Halterlose

Meine erste Erfahrung mit diesen Beinkleidern machte ich mit einem Paar halterloser Strümpfe des Herstellers Falke. Ich bekam sie geschenkt und auch wenn mein spendabler Gönner seiner Zeit dabei eher an sich dachte, schenkte er mir etwas, das ich mir bis heute bewahrt habe. Es war ein haptisches Erlebnis, eine innere Haltung, ein Lebensgefühl … er schenkte mir pure Weiblichkeit!

Voller Vorfreude öffnete ich die Verpackung und zunächst war ich ungläubig: Um dieses bisschen Faser geht es?

Und da passierte es, die Strümpfe entglitten wie flüssige Seide der Verpackung, durch meine Hände und auf meinen Schoß. Auch dort fanden sie kein Halten und flutschten zwischen meinen nackten Schenkeln hinab zu meinen Füßen. Ich war sofort elektrisiert und mein gesamter Körper bekam eine Gänsehaut. Was für eine Berührung! Ich schloss meine Augen und griff vorsichtig nach den Strümpfen. Langsam ließ ich sie um meine Fesseln tänzeln, streifte meine Kniekehlen und liebkoste meinen Schoß mit ihnen. Jedes Stück meiner Haut musste ich mit diesem Material verwöhnen und es gefiel mir, meine zarteste Haut mit diesem wolkenhaften Stoff zu reiben. So verführten mich diese Strümpfe, noch bevor sie von mir getragen wurden.

Escort und Strümpfe – Ein Lebensgefühl

Als ich mich entschied Escort zu werden, gab es diesen Moment, in dem mir klar wurde, dass ich als solche bei jedem Date ein paar Strümpfe tragen darf. Ein schelmisches Lächeln huschte über mein Gesicht: Nylons, Strapse, Netzstrümpfe, mit Naht, Pennyhoes … Ich muss nicht mehr auf eine passende Gelegenheit warten. Nein, ab jetzt werde ich regelmäßig mein schwarzes Gold ausführen können. Vor jedem Date darf ich mir meine Strümpfe zurechtlegen, den Fuß strecken und vorsichtig in meine Schätze gleiten. Voller Hingabe streife ich sie Stück für Stück über mein Bein, der Bund wird zurechtgerückt und dann der obligatorische Blick in den Spiegel: Ja, meine Beine sehen einfach unwiderstehlich in diesem Hauch von Nichts aus und meine Hände bestätigen, dass sie sich auch verführerisch anfühlen. Möchtest du es auch versuchen?

Dirty Talk

16. August 2015 Allgemein, Vorlieben

Das schmutzige Gespräch, für mich die Königsdisziplin unter den sexuellen Spielarten. Sie erfordert Kreativität, Einfühlungsvermögen und eine gehörige Portion Achtsamkeit. Nichts für jedermann, nichts für jedefrau. Aber wer diese Spielart beherrscht, besitzt den Zutritt zu meinem empfindlichsten erogenen Körperteil …

Es ist die Melodie der Worte, die uns in ein Schlaraffenland der unendlichen Möglichkeiten bringt. Es ist die Tiefe einer unverschämten Fantasie, die mich anmacht … eine schamlose Kulisse voller Obszönitäten … eine Welt, in die ich mich mühelos fallen lassen kann. Dirty Talk ist die Möglichkeit, eine Idee zu teilen, sich in sie hineinzusteigern und sich in ihrem unendlichen Potenzial zu verlieren. Dabei gehorchen Intensität, Tempo und Verruchtheit einzig unserer Vorstellungskraft.

Ich genieße es dabei, die schmutzigen Worte aus meinem Mund gleiten zu lassen, die ich sonst nicht ausspreche. Die Rolle des verdorbenen Mädchens einzunehmen, das auf den ersten Blick so brav daherkommt und in diese schamlosen Szenarien abzutauchen, denen ich sonst lieber mit Abstand begegne. Endlose Lust ohne eine einzige Berührung. Der Kopf, der dem Körper dazu bringt zu folgen …

Let`s talk dirty!