Wie ein Escort ihrem Kavalier den Morgen versüßt

Wie ein Escort ihrem Kavalier den Morgen versüßt

 

Ich beginne mit 3 Eiern, die ich mit geübten, aber sanften Händen vorsichtig voneinander trenne. Das Eiweiß, sowie eine kleine Prise Salz werden mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe zu Eischnee geschlagen. Dabei ist Vorsicht geboten, damit man nicht vollgespritzt wird!

Als nächstes werden die Eigelb mit etwa 100 Gramm Zucker und viel Ausdauer zu einer Creme verrührt. Die Masse ist gut, sobald sie ihr Volumen verdreifacht und sie eine beige-gelbe Farbe angenommen hat. Die Creme ist so samtig, dass ich mich am liebsten damit einreiben möchte … aber nein, ich habe ja ein anderes Ziel!

In diese Masse werden 100 Gramm Speisestärke und 100 Gramm Mehl gesiebt und kurz mit dem Handrührer vermengt. Damit es schön cremig bleibt, kommen 100 ml Milch hinzu. Da ich es gern verwegen mag, koche ich diese vorher mit einer Vanilleschote auf.

Was für eine duftende cremige Masse. Doch ich habe ja noch den Eischnee, der nun vorsichtig mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl unter die Masse gezogen wird. Der Eischnee braucht etwas gutes Zureden, bis er sich mit der Creme vereint, doch dann kann es weiter gehen.

Auf dem Herd steht schon eine heiße Pfanne bereit, in der ein kleines Stück Butterschmalz von einer Seite auf die andere tänzelt. Mit einem großen Löffel setzte ich einen Klacks Teig hinein und beobachte, wie er es sich langsam in der Pfanne bequem macht. Der süße Duft von Vanille steigt mir in die Nase und ich seufze genüsslich…

Bei kleiner Hitze wird die eine Seite durchgebraten und dann mit einem kunstvollen Schwung in der Pfanne gewendet.

Einer über den anderen, so werden sie auf einem Teller gestapelt und zusammen mit einer Kugel selbstgemachten Bananeneis gekrönt. Natürlich darf ein kleines Stück guter Butter und ein Kännchen Ahornsirup nicht fehlen und alles zusammen serviere ich dir nackt am Bett.

Ein Frühstück, dass glücklich macht!